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Die Geschichte des ehemaligen TeleSammler e.V.
1. Deutscher Telefonkartensammlerverein








Vor über 30 Jahren, am 25.06.1989 trafen sich 8 Telefonkarten-Sammler der ersten Stunde im Panoramahotel in Freiburg zur Gründung des „TeleSammler e.V. 1. Deutscher Telefonkartensammlerverein“. Das Panoramahotel in Freiburg wurde ganz bewusst ausgewählt, da dieses Hotel eine damals schon seltene Werbetelefonkarte (K 03 12.88 1.000 DPR) herausgegeben hatte. Mit dem Hotel war seinerzeit vereinbart, dass im Tagungspreis für jeden Teilnehmer eine dieser Telefonkarten enthalten war. Die Werbetelefonkarten waren zu Beginn der Sammelzeit eine gerne gesammelte Serie, von der es gerade einmal 10 bis 15 Karten gab. Niemand ahnte damals, dass es einmal über 20.000 verschiedene Werbetelefonkarten in der K- und O-Serie werden sollten.



K 03 12.88 Panoramahotel Freiburg





Erste Jahres-Telefonkarte 1989

Bereits nach der Gründungsversammlung wurde vom Vorstand der Auftrag zur Produktion der ersten TeleSammler-Jahreskarte erteilt. Die Produktion einer Chip-Telefonkarte war von Anfang satzungsgemäß verankert und gehörte zu dem unverwechselbaren Merkmal des Vereins. Die noch schlicht gestaltete K 30 89 1.000 DPR wurde von der Oldenbourg Datensysteme GmbH (ODS) in München produziert. Von der Gesamtauflage von 1.000 Exemplaren gingen 500 Stück an den Verein und die andere Hälfte an den neu eingerichteten Sammlerdienst der Deutsche Postreklame GmbH (heute DeTeMedien GmbH). Obwohl bis Ende 1989 die Mitgliederanzahl bereits auf rund 150 Mitglieder angestiegen war, stellte es für den noch jungen Verein ein gewagtes Unterfangen dar. Aber der Erfolg der Entwicklung des Sammelgebietes gab der Aktion recht.

Bis 2007 wurden über die DeTeMedien GmbH 19 Jahres-Telefonkarten für den TeleSammler herausgegeben, darunter auch die im Januar1992 produzierte 1. Telefonkarte aus der O-Serie. Die Auflagenhöhe der in diesem Zeitraum georderten Karten spiegelte die Entwicklung der Mitgliederzahlen von 8 bei Gründung auf in der Spitze über 1.700 wider (von 500 Karten in 1989 ging es bis auf 2.000 Karten in 1992 bis 1994 um in 2007 wieder bei 500 Karten zu landen). Bei den Kartenaufträgen wurde versucht möglichst alle Kartenhersteller und verschiedene Innovation in der Kartenproduktion abzubilden. So wurden Karten von den Herstellern: Giesecke & Devrient (G&D) ODS Datensysteme (ODS) Gemplus, Solaic, ORGA und GHP gedruckt. Von den Innovationen bei den Chipkarten wurden umgesetzt: Puzzle, 3D-Karte, Transparente Karte und die Zweiländerkarte D – NL. Neben den Karten aus der K- und O-Serie wurden die MiniMedia-Karte, die PrintCard, die Umtauschkarte mit Überdruck, Calling Card und MicroMoney-Karte beauftragt. Ab 2008 bestand keine Möglichkeit mehr Chip-Telefonkarten bei der DeTeMedien in Auftag zu geben.





Jahres-Telefonkarte 1991
Erste Karte der O-Serie


Neben dem Wunsch der TeleSammler-Mitglieder nach vereinseigenen Telefonkarten bestand der Bedarf an aktuellen und vor allem unabhängigen Informationen zum Sammelgebiet. Zunächst noch als kopierte Blätter erschien bald die Vereinszeitschrift „TeleSamler-Magazin“. Zunächst in schwarzweiß und später dann in Farbe. Zwar gab es im Laufe der Zeit mit dem Aufschwung des Sammelgebietes viele Fachzeitschriften (Telefonkarten-Journal, Telefonkarten News, TELECARD Report, TKart-Telefonkarten aktuell, Tele*Card*Aktuell und Sherlock). Manche von diesen hatten bereits nach wenigen Ausgaben schon wieder aufgegeben. Nur das TKJ und Sherlock haben es noch am längsten ausgehalten. Mit der Ausgabe Herbst 2018 stellte das „TeleSammlerMagazin“ im 30. Jahrgang als letztes Magazin für das Sammelgebiet in Deutschland sein Erscheinen ein.


In 2011 hatte der Verein für seine Mitglieder ein Handbuch (Katalog ohne Wertangaben) insbesondere für die „TCards“, „MicroMoney-Karten“, „HotSpot-Karten“, „isicall“-Karten, „Geschenkgutschein-Karten“ und „Gutscheinkarten“ und „CallingCards“ sowie der „Umtauschkarten“ der Deutsche Telekom sowie die „TeleSammler“-Karten herausgegeben. Dieser Loseblatt.Katalog wurde durch Nachträge im „TeleSammler-Magazin“ ergänzt (zuletzt im Heft Herbst 2018).




TeleSammler-Magazin 01/91



Telesammler-Magazin
Nr. 1 Herbst 2018





Erste selbstproduzierte TeleSammler
Jahreskarte 2011

Von 2008 bis 2011 wurden Vereinskarten bei der Fa. magnacard, Bielefeld, produziert. Verschiedene auch als Überdruck von Umtauschkarten. Nachdem auch magnacard keine Karte mehr drucken konnte, stand die Vereinsführung vor der Herausforderung entweder die Herausgabe von Vereinskarten komplett einzustellen oder selbst die Produktion, dann allerdings als Calling Cards, in die Hand zu nehmen. Nachdem die Mitglieder die Beschränkung der Herausgabe nur von Chip-Telefonkarte zurück genommen hatten und mit der Anschaffung eines eigenen Druckerequipments einverstanden waren, wurden die Kartendrucker angeschafft. Wie bei der ersten Jahreskarte 1989 stellte dies wieder ein neues Wagnis dar. Ohne Druck- und Layout-Kenntnis wurden ab 2011 mit der 23. TeleSammler Jahres-Telefonkarte die erste selbst produzierte Karte gedruckt. Der Titel der Karte ist daher auch ganz passend „Uns bringt so schnell nichts aus der Ruhe“.

Mit einem 4-Farb-Thermotransfertdrucker wurden die Karten einzeln mit Vorder- und Rückseite in einem Druckvorgang bedruckt. Anschließend wurde mit einem zweiten Drucker das Rubbelfeld aufgebracht. Bis zur Auflösung des Vereins wurden insgesamt 8 Jahres- und 28 Sonder- Calling Cards überwiegend selbst entworfen (Ausnahmen waren die Comic-Motive) und gedruckt. In 2019 erschien die letzte vom TeleSammler produzierte Sonderkarte „Eigentlich waren es 30 Jahre ...“.


Die Vereinskarten waren bei der überwiegenden Mehrzahl der Mitglieder geschätzt. Nur wenige Mitglieder hatten auf die Karten verzichtet und ein paar ganz Schlaue (wie mache ich aus 40 € Mitgliedsbeitrag einen Gewinn von 50 €) boten die Karten bereits am Ausgabedatum bei ebay mit der Begründung Sammlungsauflösung zu hohen Preisen an. Denn auch Nichtmitglieder schätzen die Vereinskarten. Durch den Eigendruck konnten die Karten in exakt der für die Mitglieder benötigten Auflage produziert werden. Durch die wesentlich günstigeren Produktionskosten wie zuvor bei der Deutsche Telekom konnten auch zusätzlich zahlreiche Sonderkarten herausgegeben werden.












Letzte TeleSammler-
Jahreskarte 2018


Nachdem bei der letzten regulären Mitgliederversammlung im September 2017 in Nürnberg die bisherigen Vorstandsmitglieder alters- und krankheitsbedingt nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung standen und von den übrigen Mitgliedern keine Bereitschaft zur Übernahme eines Amtes oder zur Mithilfe bei den vielfältigen Aufgaben im Verein bestand, musste am 25.08.2018 die a.o. Mitgliedsversammlung über die Auflösung des Vereins entscheiden.

Viele Mitglieder hätten den Verein mit seinen vielfältigen Leistungen (TeleSammler Magazin, TeleSammler Calling Cards und Internet) gerne weiter aufrechterhalten gesehen, aber es fanden sich keine Mitglieder bereit einen zumindest kleinen aktiven Beitrag hierzu zu leisten. Das Traurige ist, dass der Verein nicht aufgrund des rückläufigen Interesse am Sammelgebiet aufgelöst werden musste (es waren noch immer über 200 Mitglieder), sondern an der - heute in vielen Vereinen festzustellenden - fehlenden Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit der Mitglieder im Verein. So ist der letzte deutsche Telefonkarten-Sammlerverein seither Geschichte.



Letzte TeleSammler-
Sonderkarte 2019




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